Für Unternehmen und Einrichtungen
Verlagern ohne Stillstand
Bei gewerblichen Aufträgen zählt nicht der Transport, sondern das Zeitfenster. Jeder Tag ohne Arbeitsfähigkeit kostet ein Vielfaches der Umzugsrechnung, deshalb planen wir rückwärts vom Zeitpunkt, an dem wieder gearbeitet werden muss.
- Umzug am Wochenende oder nachts, samstags ohne Zuschlag
- Nummerierte Arbeitsplätze und Zielräume
- Akten in verschließbaren Behältern, dokumentiert
- Angebot mit einzeln ausgewiesenen Positionen
Erst schauen wir uns an, was zu tun ist, dann nennen wir den Preis. Beides kostet Sie nichts.
Leistungen für Unternehmen
So planen wir
Aufnahme
Wir zählen Arbeitsplätze, Schränke, Technik und Lagerbestand und halten fest, was mitzieht, was ersetzt und was entsorgt wird.
Ablaufplan
Nummerierte Arbeitsplätze und Zielräume, dazu ein Zeitplan, der festlegt, was wann abgebaut, gefahren und aufgebaut wird.
Durchführung
Abbau, Transport, Aufbau, Entsorgung des Altbestands. Ein Ansprechpartner ist während der gesamten Zeit erreichbar.
Übergabe
Kontrolle nach Liste, Nacharbeiten am selben Tag, Rechnung mit einzeln ausgewiesenen Positionen für Ihre Buchhaltung.
Was gewerbliche Aufträge teuer macht
Selten die Zahl der Schreibtische. Teuer wird es durch Wartezeiten: wenn am Umzugstag niemand entscheiden darf, ob ein Schrank mitkommt, wenn der Lastenaufzug nicht reserviert wurde oder wenn die neuen Räume noch nicht bezugsfertig sind. Diese drei Punkte klären wir vorab schriftlich, bevor wir einen Termin bestätigen.
Der zweite Kostentreiber ist unnötige Menge. Vor jeder Verlagerung lohnt es sich auszusortieren, was ohnehin ersetzt werden soll. Was mitfährt, kostet Transport, was danach entsorgt wird, kostet doppelt.
Lagerung als Teil der Planung
Bei Verlagerungen entsteht fast immer eine Lücke: Der alte Mietvertrag endet früher, als die neuen Räume fertig werden. Dafür haben wir eigene Flächen, für Mobiliar wie für Akten. Details stehen unter Möbellagerung und Aktenlagerung.
Der Zeitplan einer Verlagerung
Bei zwanzig bis dreißig Arbeitsplätzen hat sich folgender Ablauf bewährt. Sechs bis acht Wochen vorher besichtigen wir beide Standorte und erfassen Bestand, Technik und Sonderfälle wie Serverraum, Tresor oder Archiv. Daraus entsteht ein Raumplan für den neuen Standort, auf dem jeder Arbeitsplatz eine Nummer bekommt.
Vier Wochen vorher liefern wir Kartons und Etiketten, damit Ihre Leute ihre Sachen selbst kennzeichnen können. Zwei Wochen vorher werden Halteverbotszonen beantragt und Lastenaufzüge an beiden Standorten reserviert. In der Umzugswoche wird abgebaut, gefahren und aufgebaut, üblicherweise von Freitagnachmittag bis Sonntag, sodass am Montag gearbeitet werden kann.
Diese Vorlaufzeiten sind keine Höflichkeit, sondern rechnerisch nötig. Eine Halteverbotszone braucht in Berlin zehn bis vierzehn Tage, und ein Lastenaufzug in einem gut belegten Bürohaus ist zum Monatsende regelmäßig schon vergeben.
Wer worüber entscheidet
Der häufigste Grund für teure Umzugstage ist eine fehlende Entscheidungsbefugnis vor Ort. Wenn ein Team vor einem Aktenschrank steht und niemand sagen darf, ob er mitkommt, entstehen Wartezeiten, die Sie bezahlen. Benennen Sie deshalb eine Person je Etage, die entscheidet, und halten Sie diese Namen im Auftrag fest.
Dasselbe gilt für die IT. Wir transportieren Rechner, Bildschirme und Telefone, das Abklemmen und Wiederanschließen begleitet Ihr Dienstleister. Wann er da ist und was er übernimmt, gehört vor dem Umzugstag geklärt, sonst steht am Montag die Technik im Raum, aber niemand am Netz.
Was im Angebot steht
Für gewerbliche Aufträge weisen wir Personal und Stunden, Fahrzeuge, Material, Halteverbotszonen, Entsorgung und gegebenenfalls Lagerung getrennt aus. Damit lässt sich das Angebot vergleichen und in einer Beschaffungsakte begründen. Auf Wunsch ergänzen wir Nachweise über Gewerbeanmeldung und Betriebshaftpflicht sowie eine Vertraulichkeitserklärung des eingesetzten Teams.
Abgerechnet wird nach Abschluss mit dem vereinbarten Zahlungsziel, üblich sind vierzehn Tage. Eine Anzahlung verlangen wir auch bei Firmenaufträgen nicht.
Fragen von Firmenkunden
Wie vermeiden wir Ausfallzeit?
Durch das Zeitfenster. Freitagnachmittag abbauen, am Wochenende fahren und aufbauen, Montagfrüh weiterarbeiten. Was sich parallel zum laufenden Betrieb vorbereiten lässt, ziehen wir vor, damit die kritische Phase möglichst kurz bleibt.
Wer kümmert sich um IT und Technik?
Arbeitsplatzrechner, Monitore und Peripherie bauen wir ab, verpacken sie nummeriert und stellen sie am neuen Platz wieder hin. Serverschränke, aktive Netzwerktechnik und die Inbetriebnahme begleitet Ihre IT oder Ihr Dienstleister, den Ablauf stimmen wir vorher ab.
Wie sicher sind unsere Akten?
Aktenbestände fahren in verschließbaren Behältern, dokumentiert je Abteilung. Verlangt Ihr Haus es, unterzeichnet das eingesetzte Team eine Vertraulichkeitserklärung. Altbestände, die nicht mitziehen, geben wir an eine zertifizierte Vernichtung, mit Nachweis.
Bekommen wir ein prüffähiges Angebot?
Ja, mit allen Positionen einzeln: Personal, Fahrzeuge, Material, Zusatzleistungen, Entsorgung. Wenn Sie ein bestimmtes Leistungsverzeichnis oder eine Gliederung vorgeben, arbeiten wir danach.
Können Sie mehrere Standorte koordinieren?
Ja. Wenn aus zwei Adressen eine wird oder eine Abteilung an einen dritten Ort zieht, planen wir das als eine Maßnahme mit gemeinsamem Zeitplan, statt drei Einzelaufträge nebeneinander laufen zu lassen.
Angebot für Ihre Verlagerung
Nennen Sie uns Standorte, Zahl der Arbeitsplätze und den Zeitpunkt, ab dem wieder gearbeitet werden muss. Wir besichtigen beide Adressen und legen einen Ablaufplan mit Festpreis vor.